Dienstag, 8. September 2009

Ertappt: Größenkontrolle vor dem Élysée-Palast

Nach dem Foto, welches der Redaktion von einer aufmerksamen Urlauberin zugesandt wurde, geht der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy immer weiter um seine Diktatur der Zwerge zu errichten. Nachdem herausgekommen ist, dass bei öffentlichen Veranstaltungen mit Sarkozy nur kleine Menschen eingeladen werden (Spiegel.de, lupe), sieht man jetzt: große Besucher sind auch im Élysée-Palast unerwünscht!


Eine Besucherin steht ratlos neben dem Hinweis, Micky hat gut lachen

Sonntag, 6. September 2009

Ach ja, Benjamin von Stuckrad-Barre!

Dass er mit den Mitgliedern der Normalbevölkerung arge Probleme hat, wussten wir schon immer. Heute schreibt er allerdings in der WELT darüber, wie er sich mit Cem Özdemir in Berlin-Kreuzberg trifft und höllische, schier traumatische zehn Minuten in einem Kreuzberger Cafe warten musste.
Nachdem Stuckrad-Barre sich die gefühlten ersten 50 Zeilen über Özdemirs Dialekt lustig macht ("Audostadt") und sie anschließend ein Treffen vereinbaren, beginnt der Altraum eines jeden verbohrten Springer-Journalisten:

"Und da warte ich jetzt seit zehn Minuten, wo bleibt Cem Özdemir? Das von ihm als nächtlicher Treffpunkt vorgeschlagene Café ist drinnen wie draußen voll besetzt, lustige, typisch Kreuzberger Uniformität des Andersaussehens, jeansig, ledrig, löchrig, fleckig, gebatikt; es werden Zigaretten gedreht, Tapas gedippt und Rastazöpfe um tapasschmierige Finger gewickelt."

Als ob es nicht schon schlimm genug gewesen wäre, inmitten solchen Untermenschen warten zu müssen, reißen die dreckigen Rotzpunker auch noch die tapasverklebte Fresse auf:

"Mit Anzug und Krawatte dort wartend zu stehen, das ist eine gute Übung fürs Selbstbewusstsein. „Wie läufst du denn rum?“, wird man angerotzt, das ist dann die Pointe der „Gegenkultur“, der Supertoleranz. Wäre ich ein Porsche, ich würde vermutlich schon brennen."

So ist der Benjamin nun mal, ein Sprachrohr für... für wen eigentlich? Für frühsenile Mitglieder der Jungen Union? Für hochverklemmte BWL-Studenten? Oder doch einfach nur für sich selbst?
Jedenfalls, um auf seine Ausführungen zurückzukommen: es ist, anders als er behauptet, sehr wohl möglich in einer schmierigen Rattengegend wie Kreuzberg etwas zu tragen, was nicht "gebatikt" ist, ja vielleicht sogar einen Anzug. Warum du trotzdem "angerotzt" wirst, lieber Benjamin, das möchten wir dir hier lieber nicht ins Gesicht sagen.
Aber es liegt nicht am Anzug.

Freitag, 4. September 2009

Übrigens (4) (Roth)

Den stets freundlichen, doch leider viel zu allgegenwärtigen Kaltakquisiteuren von Amnesty International kann man zuverlässig den Wind aus den Segeln nehmen, indem man entgegnet: "Nein danke, ich mach' mir nichts aus Menschen."





Je weniger die Lektüre gesellschaftlich akzeptiert ist, desto
missmutiger reagiert der Leser, wenn er sich beobachtet wähnt.




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Neuster Marketingtrend: Abmahnprovokation

Um im heutigen Internet aufzufallen bedarf es schon einigem. Findige Blogger haben sich deswegen etwas vollkommen neues ausgedacht: das gezielte Provozieren von Abmahnungen. Der neueste Fall ist der von Hobbyfußballtrainer Frank Baade, er hat es sogar in sämtliche online-Zeitungen gebracht (spiegel, süddeutsche, taz, handelsblatt, n-tv, heise etc.). Die Idee: ein Unternehmen wird beleidigt oder verunglimpft, damit es das Blog abmahnt oder vielleicht sogar verklagt. Da Anwälte erfahrungsgemäß nicht vorausdenken können, werden sie so für einen großen Wirbel sorgen und das Blog wird schlagartig bekannt.





Der Trend wird in Zukunft viele weitere Nachahmer finden, und auch dieses Blog möchte flexibel werben können. Aus diesem Grund wird in Zukunft an jedem Mittwoch ein kleines bis mittelständisches Unternehmen beleidigt, Vorschläge können per E-Mail an die Redaktion gerichtet werden.




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Donnerstag, 3. September 2009

Übrigens (3) (Roth)

An den Sinn

Ein Gedicht, ganz ohne Sinn
nimmt man nicht so einfach hin.
"Was soll der Mist?" hört man sie schrein
doch der Sinn, der bleibt geheim.
Wir warten, vielleicht kommt er noch.
Halt, den Typen kenn ich doch?
Da ist er!
Nein, das ist sein Bruder Grund,
langsam wirds mir hier zu bunt.
Bleib doch wo der Pfeffer sprießt,
doch ruf mich an wenn du das liest.



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Neues Firefox Add-On

Die google-Statistiken beweisen: unter den häufigsten Suchanfragen befinden sich stets "youtube" "ebay" "web.de" und, natürlich, "google".


Da das ständige Suchen und Anklicken sehr lästig sein kann, gibt es jetzt ein brandheißes Add-On für den Firefox! Es hört auf den sperrigen Namen "Adressleiste" und wird in der schnell wachsenden Fangemeinde auch "url-bar" genannt. Der Trick: man gibt einfach die Adresse der Seite, die man aufrufen möchte, in dieses Feld ein und drückt die Enter-Taste. So einfach wie genial! Das könnte für eine Revolution in der Internetgemeinde führen, doch Experten warnen: so lassen sich auch Seiten aufrufen, die im google Index zensiert sind!


Die Adresszeile in der Standarteinstellung




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Mittwoch, 2. September 2009

Sascha Lobo!

Dich gibt's ja immer noch! Kein Wunder, dass du dich von der SPD angezogen fühlst, so schnell wie du in der Versenkung verschwinden kannst.
Und was macht eigentlich deine... dings, deine... Werbeagentur?

Genossische Grüße

Bikini-Models machen Männer schlauer

Nach einer brandneuen Untersuchung, über welche nichts im Internet zu finden ist, doch trotzdem gerne zitiert wird (blick.ch, netplosiv.org und natürlich bild.de) werden Männer durch das Anschauen von Bikini-Models schlauer. Der angebliche Urheber, der selbstverständlich keine Finde-den-Fehler-im-Bikinibild-Iphone-Apps herstellt, hat bewiesen dass Männer bei Bikinibildern schneller die Fehler finden als bei anderen Bildern.


38 Prozent der Probanden fanden den Fehler bei obigen Bildern schneller

Also: gute Nachrichten für die Männerwelt! Und es wird noch besser: neuen, bislang unveröffentlichen Studien zufolge fördert sogar der Konsum von Hardcore-Pornografie die Intelligenz. Der Test: nach jeweils einem Beispielfilm konnten 67% der Männer den Inhalt von Hardcore-Pornos besser und fehlerfreier wiedergeben als nach erotikfreien Filmen, wie z.B. Mulholland Drive oder Memento.



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Dienstag, 1. September 2009

Usprüngliches Internet-Stoppschild aufgetaucht!

Anscheinend war zuerst eine komplette Internetsperre für das ganze Internet geplant.




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Samstag, 29. August 2009

Sag mal, Max Mosley...

So langsam nähert sich deine Klagewelle gegen die Berichterstattung über die angebliche Nazi-SM-Party dem Ende, nur noch taz und Zeit sind übrig und das kann auch nicht mehr lange dauern. Aber was machst du dann? In Rente gehen? Damit du noch länger was zu tun hast:

Und es war doch eine Nazi-Party! Außerdem wurden Tiere zu Tode geschändet, damit sich die perversen Teilnehmer in den Eingeweiden suhlen konnten!


Bislang unbekanntes Foto


Bitteschön!

 
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